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Fahrradkodierung mit Etikett
Bisher konnten wir die Kodierung von Fahrrädern, bei der zum Schutz vor Diebstahl ein personenbezogener Kode in den Fahrradrahmen gefräst wird, wegen des relativ großen Aufwands (unhandliches, schweres Gerät und 15-20 Minuten Dauer pro Rad) leider nur auf unseren Fahrradmärkten und bei größeren Aktionstagen, insgesamt also etwa 4 mal im Jahr, anbieten. Ab sofort haben wir eine neue Möglichkeit. Mit einem mobilen Drucker können wir die Kodierung auf ein Sicherheitsetikett drucken, das auf den Fahrradrahmen geklebt wird. Einmal aufgeklebt, lässt es sich nur schwer wieder entfernen und hinterlässt ein Muster, das darauf hinweist, dass hier manipuliert wurde.
Sicherlich kann die Klebekodierung, in Puncto Sicherheit nicht mit der bisherigen Methode mithalten. Deshalb werden wir das Fräsen des Kodes in das Sattelrohr bei unseren Aktionstagen auch weiterhin anbieten. Viele Räder konnten wir aber bisher gar nicht kodieren (Vollgefederte oder andere außergewöhnliche Rahmenformen, Kinderräder, Carbon- oder Titanrahmen). Für diese stellt die Klebekodierung nun eine Alternative dar. Und weil der Aufwand geringer ist kann die Klebekodierung auch im ADFC Infoladen in der Pfauengasse immer zu unseren Sprechzeiten (montags 16-19 Uhr und donnerstags 9-12 Uhr) durchgeführt werden. Außerdem kostet das Sicherheitsetikett mit Ihrem persönlichen EIN-Kode nur halb so viel wie die Kodierung mit der Fräse, also nur 2,50 Euro für ADFC Mitglieder, 5,- Euro für alle die noch nicht Mitglied im ADFC sind.
[Stef. Heyd]
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Schwarzwald bergauf und bergab - gefahren am Samstag/Sonntag 5./6. September 2009 -
Etwas stressig ging es los: Statt der 6 angemeldeten Radler, waren wir nur zu viert! Wo blieben die Beiden? Sie kamen nicht und die Fahrkarten waren für alle gekauft! Etwas Probleme bereitete es den Weg aus Donaueschingen in den Schwarzwald zu finden. Danach aber fuhren wir auf wenig befahrenen Straßen nordwärts Richtung Griesbach/Bad Peterstal. Wir lernten den Schwarzwald von seiner romantischen Seite kennen: Schwarzwaldhöfe, Bäche, Ausblicke, Kühe… Immer wieder auch nicht asphaltierte Wege, die wir mit unseren Rennrädern nicht befahren wollten. Nach dem Kaffeetrinken in Griesbach hatten wir noch einen längeren Anstieg zu verkraften, konnten dafür aber danach kilometerweit bergab fahren, fast bis nach Steinach, wo wir im Brauereigasthof Mellert für Sagenhafte 26,-€ mit gutem Frühstück und freundlichem Service im Doppelzimmer mit Dusche und WC übernachteten. Bis dahin hatten wir 140 km und ca. 2000 hm in den Beinen.
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Unser Trupp in Wolfach
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Sonntags führte unser Weg durch ein hübsches Tal bergauf durch Schuttertal nach Waldkirch. Die Auffahrt zum Kandel ist knapp 1000m hoch und ging uns ziemlich in die Beine. Von oben hatten wir dann einen herrlichen Ausblick über das Rheintal bis zu den Vogesen und auf die Berge des Schwarzwaldes. In St. Peter genehmigten wir uns dann ein gepflegtes Mittagessen um anschließend noch bis nach Titisee-Neustadt zu radeln. Um die Tour über den Feldberg und den Schauinsland nach Freiburg abzuschließen war die Zeit knapp und die Motivation gering. So stiegen wir in Neustadt in den Zug nach Ulm. Nächstes Jahr kommen wir wohl wieder, um die Runde zu vervollständigen.
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Mittagessen in St. Peter
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[Klaus Größler]
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Viel Spaß im Saftladen
Am Samstag startete die lange erwartete Tour zum Tag der offenen Tür zur Firma Burkhardt Fruchtsäfte. Tourenleiter Reinhard Schmid führte uns durch das kleine Lautertal und das Lange Tal auf einer moderaten Steigung hinauf auf die Alb nach Machtholsheim. Erfreulich war schon mal, dass dort gleich ein extra Fahrradparkplatz zur Verfügung stand. Für Essen und reichlich Saft war natürlich gesorgt.
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Silke mit ihrem „Plüschburki“
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Anschließend nutzten wir die Gelegenheit um etwas über die Streuobstwiesen zu lernen und den Betrieb zu besichtigen - dringend notwendig um bei dem Gewinnspiel mitzumachen, für dass z.T. knifflige Fragen beantwortet werden mussten. Zwar gewann keiner von uns den Hauptpreis aber am „Glücksrad“ konnte dann doch jeder der mitgemacht hatte zumindest einen „Plüschburki“ ergattern.
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ADFC Radler „erschrecken“ Kinder in der Hüpfburg
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Bevor es nach einer längeren Runde über die Alb wieder zurück nach Ulm ging ließen es sich drei der Mitradler nicht nehmen die Kinderhüpfburg ausgiebig zu testen.
[Stef. Heyd]
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Kodieraktion in der Tretbar und im Schlössle
Im Mai war der ADFC zu Gast bei seinem neuen Fördermitglied, der Tretbar in Pfuhl um dort am Tag der offenen Tür allen Interessierten Gelegenheit zu geben Ihr Fahrrad kodieren und damit vor Diebstahl schützen zu lassen. Dies wurde auch recht gut angenommen. besser noch lief die zweite Sonderaktion bei einem langjährigen Anzeigenkunden im Radtourenprogramm. Am 13. Juni lief die Kodier-Fräse im Biergarten Schlössle ohne Pause. Ausserdem wurden natürlich auch wieder auf unseren beiden Fahrradmärkten im April und im Juli fleißig Räder Kodiert. Wer jetzt noch seine Adresse kodiert in das Fahrrad gefräst haben will, der hat in diesem Jahr noch eine Möglichkeit: Am europaweiten Aktionstag Mobil ohne Auto am 19. September 2009. Dort sind wir mit unserem Infostand und der Kodieranlage wieder auf dem Neu-Ulmer Rathausplatz.
In Kürze werden wir aber auch eine einfachere Methode zum Kodieren anbieten können. Dabei wird ein spezieller, nicht rückstandsfrei zu entfernender Aufkleber mit der Kodierung auf dem Fahrradrahmen angebracht. Dies können wir dann jeden Montag von 16-19 Uhr und jeden Donnerstag von 9-12 Uhr in unserem Infoladen durchführen können. Näheres dazu können Sie in Kürze hier lesen.
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Donausteg bei Adenauerbrücke wird saniert
Der Donausteg unterhalb der Adenauerbrücke steht oft halbseitig unter Wasser. Fußgänger benutzen verständlicherweise den trockenen Teil, die Radfahrer fahren dann durch die Pfützen. Kommendes Jahr soll die Brücke saniert werden.
Gefährlich wird die Situation immer im Winter bei Frost. Das hat Karin Rothermel veranlasst, noch mal auf diesen Missstand hinzuweisen. Der ADFC hat recherchiert und folgendes in Erfahrung gebracht: Die Stadt Ulm übernimmt für beide Städte die Verantwortung. Laut Herrn Kraus, in der Ulmer Verwaltung dort zuständig, hätte die Sanierung bereits 2008 stattfinden sollen. Das Problem waren aber die Kosten: 60-70.000 € hat eine Ausschreibung ergeben. Diese überraschend hohen Kosten haben dazu geführt, dass das Tiefbauamt der Stadt Neu-Ulm ihren Anteil nicht aus dem Topf für allgemeinen Unterhalt bestreiten konnte. Bernhard Ott, der Leiter der Abteilung Straßen- und Brückenbau: "Die notwendigen Mittel werden jetzt im Haushalt 2009 bereitgestellt." Radfahrer, die sich auf dem Steg ärgern, bleibt der Trost, dass der Missstand im nächsten Winter mit großer Wahrscheinlichkeit behoben ist. Ein positiver Aspekt: In Neu-Ulm wird das Geld für die Sanierung nicht vom Etat für den Radverkehr abgeknapst.
[Foto und Text: Franz Schmid]
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Alle Meldungen finden Sie in der Rubrik Meldungen.
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letzte Änderung: Dienstag, 5. Januar 2010, 08:29 Kontakt zum Webmaster
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Fahrradreparaturkurs für AnfängerInnen
Plattfuß auf der Radtour? Licht defekt? Bremsen ziehen nicht oder die Schaltung ratscht? In Zusammenarbeit mit der vh Ulm bietet der ADFC Ulm einen dreiteiligen Fahrradreparaturkurs an, bei dem in Theorie und Praxis verschiedene Reparatur- und Wartungsarbeiten erläutert werden. Bringen Sie Ihr Fahrrad mit und machen es fit für die Radsaison!
Termine: Freitag, 05.03., 12.03. und 26.03.2010, jeweils von 18:00 - 20:15 Uhr. Der Kurs findet statt in der Ulmer Volkshochschule, Kornhausplatz 5, Einstein-Haus unter Leitung von Klaus Größler und Katrin Voss-Lubert. 8–12 Teilnehmer, Gebühr: 28 € (23 € ermäßigt für ADFC-Mitglieder, Schüler, Studenten) Anmeldung nur bei der vh Ulm unter Tel.: 0731/153015, Auskünfte gibt Klaus Größler unter Tel.: 0160/8143194
[Klaus Größler]
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Neues ADFC-Logo
Was lange wärt wird endlich Gut? Nun hat der ADFC das neue Logo eingeführt. Das alte Logo sei zu wenig dynamisch, altbacken und hätte Probleme bei der Darstellung in den neuen Medien (Internet). Und so wurde in Bremen lange diskutiert und probiert und nun auch entschieden. Das ist das neue ADFC-Logo.
Und so wird auch der Kreisverband Ulm/Alb-Donau zusammen mit den Neu-Ulmern sein Erscheinungsbild im Verlauf des nächsten Jahres grösstenteils und bis 2011 fast ganz umstellen. Wenn Sie also in Zukunft dieses blau/orange Zeichen sehen wundern Sie sich nicht: es ist weiterhin Ihr altbekannter ADFC, er sieht nur etwas anders aus.
[Stef. Heyd]
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Winterradeln ab 25. Oktober 2009
So langsam neigt sich die Radtourensaison dem Ende zu. Mit dem Oktober enden die geführten ADFC-Radtouren die in unserem Tourenprogramm 2009 geplant und beschrieben wurden. Das ist nun aber kein Grund das Fahrrad bis zum nächsten Frühling in den Keller zu stellen und sich und das Rad rosten zu lassen. Wir treffen uns ab 25. Oktober bis zum Beginn der nächsten Saison im April 2010 wieder jeden Sonntag um 11 Uhr auf dem Münsterplatz um eine gemeinsam eine Runde zu Radeln. Ziel und Länge der Strecke werden dann unter den Anwesenden kurzfristig vereinbart (40-70km in 2½ bis 4 Stunden) Zumeist wird während oder am Ende der Runde zum Kaffee trinken eingekehrt. Gefahren wird eher zügig um sich warm zu halten. Rückkehr ist auf jeden Fall deutlich vor Einbruch der Dunkelheit.
Die Wintertouren werden uns voraussichtlich wieder nach Blaubeuren, Ringingen, Ehingen, Laupheim, Langenau, Nersingen, Leipheim, Illerrieden, Günzburg, Roggenburg, Illertissen, zum Weihnachtsmarkt in Weißenhorn und vielen weiteren Zielen rund um Ulm führen. Wann: Jeden Sonntag vom 25. November 2009 bis Mitte April 2010. Die Tour fällt nur bei sehr starken Regen oder Schneefall, Neuschnee auf den Straßen oder starkem Frost unter -10°C aus. Treffpunkt: Ulm, Münsterplatz beim Stadthaus, 11:00 Uhr. Wohin: Wird vor der Abfahrt kurzfristig unter allen Anwesenden vereinbart. Vorgesehen Sind 40-70 km in 2½-4 Stunden. Rückkehr deutlich vor Anbruch der Dunkelheit. Wie schnell: Eher zügiges Tempo um sich warm zu halten. Je nach Gelände wird ein Schnitt von 18-20 km/h angestrebt. Sonstiges: Zumeist Einkehr zum Kaffee trinken unterwegs oder bei Rückkehr in Ulm. Fragen: Auf unserer Homepage www.ADFC-Ulm.de, per email an Stef.Heyd@ADFC-Ulm.de oder telefonisch am Sonntag morgen zwischen 8 und 11 Uhr unter 0151 - 555 70 351 (bis 10 Uhr auch unter 0731 - 38 16 41).
[Stef. Heyd]
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„Auftrennen habe ich noch nie gemocht“
Am Freitag, dem 20. März 2009 fand sich eine bunt gemischte Gruppe von 10 Personen in der Volkshochschule Ulm ein, um sich an drei Abenden in die Kunst der Fahrradreparatur einweisen zu lassen. Alle hatten ihre Fahrräder dabei, und da einige unter ihnen kleinere Mängel aufwiesen, konnte die Theorie gleich in die Praxis umgesetzt werden. Die TeilnehmerInnen waren mit Eifer dabei. Unter der Anleitung der Kursleiter wurden Platten geflickt, Mäntel gewechselt, Bremsklötze und Schaltungszüge ausgetauscht, Bremsen und Schaltungen eingestellt, Störungen bei der Beleuchtung behoben und vieles mehr. Als es jedoch daran ging, Ketten zu nieten, kam leiser Protest auf. „Auftrennen habe ich noch nie gemocht, das habe ich schon beim Stricken gehasst“, kommentierte eine Teilnehmerin ihr Hantieren mit dem Kettennieter. Aber auch hier merkten die TeilnehmerInnen bald: Es ist einfacher als es aussieht. Weitere Inhalte des Kurses waren Werkzeug für zu hause und für die Radtour sowie Tipps zur Pflege und Wartung. Und auch die Frage, warum Yoga bei der Fahrradreparatur hilfreich ist, konnte geklärt werden. Der nächste Fahrradreparaturkurs für Anfänger/-innen findet voraussichtlich im März 2010 statt. Infos hierzu ab dem Winter bei der vh ulm oder unter www.adfc-ulm.de.
[Katrin Voss-Lubert]
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ADFC-Fahrradmarkt vom 4. Juli 2009
Dank herrlichem Sommerwetter hatten wir bei unserem zweiten Fahrradmarkt in diesem Jahr einen grösseren Andrang an Fahrrädern und Zubehör, das auf einen neuen Besitzer wartete als beim ersten Markt im April. Insgesamt versammelten sich Verkäufer mit 170 Fahrrädern und 69% davon fanden einen neuen Liebhaber. Viele Verkäufer ließen mit sich handeln oder reduzierten von sich aus den Preis. Wie schon früher beobachtet, lagen die Preise meist unter 150 EURO - doch auch einige hochwertige Räder fanden einen neuen Besitzer. Auch unser Kodierexperte Robert war wieder voll im Einsatz und versah viele Räder mit einer individuellen Kodierung, die die Gefahr des Diebstahls des wertvollen Drahtesels deutlich senkt. Und schließlich konnten wir auch drei neue Mitglieder in unseren Reihen begrüßen.
Getrübt wurde die Freude für den ADFC allerdings dadurch, daß die Stadt Ulm seit diesem Jahr eine nicht unerheblich Platzmiete fordert - Geld, das dem gemeinnützigen Verein und seinen ehrenamtlichen Mitgliedern bei ihrer Arbeit fehlt.
[Angelika Wirsing, Stef. Heyd]
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Römerplatz endlich fahrradfreundlich umgestaltet
In 2008 hatte der Ulmer Gemeinderat einen Umbau des Römerplatzes abgelehnt (wir berichteten). Erfreulicherweise gelang es dieses Jahr der Stadtverwaltung in einem zweiten Anlauf die Stadträte von der dringenden Notwendigkeit einer Fahrradlösung zu überzeugen. Diese kleinere Umbaumaßnahme (ohne Verlegung der Bushaltestelle) ist im Juni fertig gestellt worden. Auf der Römerstraße bergab wurde vor der Römerplatzampel ein Radfahrstreifen angelegt, über den jetzt geradeaus, über die Verkehrsinsel hinweg, direkt bis zur Beyerstraße weitergefahren werden kann. Diese Einfahrt in die „untere“ Römerstraße ist jetzt auch für Radfahrer aus der Sedanstraße möglich.
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In Gegenrichtung stellt der Römerplatz auch keine Sackgasse mehr dar. Aus der „unteren“ Römerstraße kommend, fährt man zunächst auf die Verkehrsinsel und wechselt dann über die Fußgänger-/Radfahrerampel auf eine Aufstellfläche auf der Elisabethenstraße. An der Aufstellfläche wurde eine Extrafahrradampel installiert, die die Weiterfahrt in alle drei Richtungen (Sedanstr., „obere“ Römerstr. und Hasslerstr.) regelt. Leider sind die beiden Ampelphasen (erst Fußgänger-/Radfahrerampel und dann Extrafahrradampel) nicht auf einander abgestimmt, was zu einer relativ langen Wartezeit auf der Aufstellfläche führt. Nach Rücksprache mit der Verkehrsplanung der Stadt Ulm ist eine Umstellung mit Verkürzung der Wartezeit nicht möglich. Der die Römerstraße hinunter fahrende Stadtbus könnte nämlich dann nicht mehr ohne Rückstaurisiko auf seine Abbiegespur wechseln. Derzeit wird noch geprüft, ob wenigstens für die von der Aufstellfläche in die Sedanstraße weiterfahrenden Radler eine „Grüne Welle“ eingerichtet werden kann.
 Auch wenn das Problem der Ampelphasen bestehen bleiben wird, so erfüllt die Neugestaltung insgesamt unsere Erwartungen und Forderungen und wir sind glücklich, dass es überhaupt zu einer fahrradfreundlichen Lösung gekommen ist. Es wäre schade, wenn die verbesserte Radverbindung von den Radfahrern wegen geringer Mängel nicht wirklich angenommen würde und sich ein Großteil wie in den vergangenen Jahren verkehrswidrig über Gehwege und rote Ampeln hinweg am Römerplatz durchwursteln würde.
[Christof Hofmann]
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Die ADFC-Bildergalerie
In unserer Bildergalerie finden Sie über 2.000 Fotos von unseren Radtouren, Fahrradmärkten, Reparaturkursen und sonstigen Veranstaltungen in Ulm, Neu-Ulm und darum herum.

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