Stadtrat berät über Umbau des Allgäuer Rings

Seit Jahren ist der Allgäuer Ring der Unfallschwerpunkt in Neu-Ulm. Am 14. Januar 2016 kam es dort zu einem Radunfall, in dessen Folge ein Radfahrer verstarb. In einer Sitzung des Neu-Ulmer Stadtrats zu diesem Thema am 15. Juni 2016 wurde über drei der von der Verwaltung vorgelegte Umbauvarianten beraten. Diese sollen nun weiter ausgearbeitet und deren Umsetzung geprüft werden. Die Vorschläge reichen von lediglich geänderten Ein- und Ausfahrten über den Umbau zu einem Kreisverkehr mit Unterführungen für den Fuß- und Radverkehr bis zum Bau einer Ampelkreuzung. Der auch vom ADFC unterstützte Vorschlag, den Radverkehr über der Fahrbahn zu führen, wurde nicht näher betrachtet.

Das Ghost-Bike, dass der ADFC KV Neu-Ulm zum Gedenken an den verstorbenen Radfahrer und zur Mahnung an alle Verkehrsteilnehmer am Allgäuer-Ring aufgestellt hatte, wurde inzwischen wieder entfernt, nachdem die Aufstellgenehmigung am 15. Mai endete.

 

 

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